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Zweimal Chipperfield: Architektur, Literatur und Kunst in Marbach und im neuen »Würth 2« in Künzelsau

Ein Stararchitekt in der Provinz. Wir bestaunen Chipperfields Architektur gleich zweimal: Im »Literaturmuseum der Moderne« in Marbach und im neuen Museum »Würth 2« in Künzelsau.

Im »Literaturmuseum der Moderne« in Marbach, das seit 2006 die Bestände des »Schiller-Nationalmuseums« zum 20. Jahrhundert präsentiert, besuchen wir die Dauerausstellung »Die Seele«. Darin entdecken wir die Literatur des vergangenen Jahrhunderts und schlagen Brücken zur Kunst. Untergebracht ist das Museum in einem Betonbau des britischen Stararchitekten David Chipperfield. Es gelingt ihm Motive klassischer Architektur mit moderner Formensprache verschmelzen zu lassen und Spannungen zu kreieren, die durch Kontraste von Innen- und Außenraum oder Tageslicht und Kunstlicht erzeugt werden.

Ein Jahr nach Eröffnung besuchen wir außerdem das Carmen Würth Forum in Künzelsau, das in einem weiteren spektakulären Chipperfield-Bau untergebracht ist. Am Stammsitz des Unternehmens in Hohenlohe eröffnete der Unternehmer und Kunstsammler Reinhold Würth den fünften Kunststandort der Sammlung Würth. Dem Architekten gelingt es an beiden Orten die Bauten elegant in die umgebende Landschaft einzupassen, sodass bereits der äußere Anblick ein Genuss ist. Der Skulpturengarten mit Arbeiten international renommierter Bildhauer wie Tony Cragg, Niki de Saint Phalle, Antony Caro, Jaume Plensa oder Georg Baselitz umgibt das Carmen Würth Forum. Im »Würth 2« erwartet uns die Ausstellung »WEITBLICK. Reinhold Würth und seine Kunst«, die die vielfältige Sammlungstätigkeit des Unternehmers zeigt und dabei insbesondere die drei Themenfelder »Aspekte der Abstraktion«, »Natur und Landschaft« und »Metamorphosen der Figur« untersucht.

Anmeldeschluss: 30.4.2021

Literaturmuseum der Moderne in Marbach, Foto: Chris Korner, DLA Marbach

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