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Von Objekten und »Nicht-Objekten«: Anish Kapoor in der Pinakothek der Moderne

In der Pinakothek der Moderne in München besuchen wir die raumgreifende Installation »Howl« von Anish Kapoor.

Bekannt ist der britische Künstler mit indischen Wurzeln vor allem durch seine monumentalen Installationen »Marsyas« (2002) in der Turbinenhalle der Tate Modern oder »Cloud Gate« (2004) im Chicagoer Millenium Park. Mit diesen oft geheimnisvollen Objekten erforscht der Künstler die Grenzen von Architektur und Skulptur und überschreitet diese zuweilen. In der Pinakothek der Moderne ist er nun zu Gast und bespielt als zweiter Künstler die Rotunde mit seinem Werk »Howl« (2020). Mit diesem monochromen, aus PVC gefertigten Hohlkörper fordert er die Wahrnehmung des Betrachters heraus und ermöglichst ihm so ein neues Erlebnis des Raumes.

Ganz im Bann von raumgreifenden Installationen, widmen wir uns im Anschluss den Skulpturen im Kunstareal München. Die Vielseitigkeit der dort platzierten Werke ist kaum zu übertreffen und so beschäftigen wir uns u. a. mit Meisterwerken von Henry Moore und Marino Marini.

Während bei Anish Kapoor der Raum im Vordergrund steht, befasst sich Alexandra Bircken mit dem Menschen und seiner Beziehung zur Natur und Kultur. Das Museum Brandhorst widmet der deutschen Installations- und Objektkünstlerin die bis dato umfassendste Werkschau und offenbart Einblicke in die herausragende Materialvielfalt und die Komplexität der skulpturalen Objekte.

 

Ausstellungsansicht Anish Kapoor, HOWL, 2020. Material: PVC Foto: Johannes Haslinger © Anish Kapoor, DACS/VG Bild-Kunst, Bonn 2020

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