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05.02.2020   |   verstehen

Verlorene Geschichte? Die Staatsgalerie Stuttgart und der Galerieverein im Nationalsozialismus

Vortrag am Donnerstag, 27. Februar 2020, um 18 Uhr, im Kunstmuseum Stuttgart

Im Rahmen der neuen Ausstellung des Kunstmuseums Stuttgart "Der Traum vom Museum »schwäbischer« Kunst. Das Kunstmuseum Stuttgart im Nationalsozialismus", die am 31. Januar 2020 eröffnet und bis zum 1. Juni 2020 gezeigt wird, halten Johanna Poltermann, Provenienzforscherin der Staatsgalerie, und Dr. Andrea Richter, Provenienzforscherin für den Verein der Freunde der Staatsgalerie, gemeinsam einen Vortrag zu dem Wissensstand in Bezug auf die Institutionsgeschichten.​

Unter dem Titel "Verlorene Geschichte? Die Staatsgalerie Stuttgart und der Galerieverein im Nationalsozialismus" wird die prekäre Aktenlage der Kunsteinrichtungen thematisiert, welche problematische Wissenslücken der jeweiligen Institutionsgeschichte hinterlässt. Der Vortrag gliedert sich in zwei Teile: Johanna Poltermann beleuchtet die Institutionsgeschichte im Nationalsozialismus und die Kontinuitäten bis in die Nachkriegszeit, Andrea Richter gibt einen Einblick in die Geschichte des Galerievereins, wie sie über verschiedene Publikationen überliefert ist, und konzentriert sich auf den Vereinsvorsitzenden Hugo Borst und auf zwei Ankäufe in den 1930er Jahren sowie eine damit verbundene große Spendenaktion des Vereins.​

Anmeldung über das Kunstmuseum erforderlich:
fuehrung@kunstmuseum-stuttgart.de oder T: +49 (0)711 / 216 196 25

5 € / 4 €

Theodor Werner, Schwäbisches Dorf, 1927, Foto: Frank Kleinbach