Junge Freunde   |   verstehen

»Nachhaltigkeit in der Kunst« (Junge Freunde Staatsgalerie)

Seit jeher setzt sich der Mensch mit der Natur auseinander und schafft daraus Bilder, die unsere Vorstellung der Welt prägen. Doch wie hat sich das Verhältnis von Menschen und Natur verändert und wie spiegelt sich das in der Kunst wider?

Die Führung mit Kunstvermittler Reinhard Strüber zeigt, wie Kunst seit Jahrhunderten gesellschaftliche Entwicklungen, Ressourcenverbrauch und den Wandel des Naturverständnisses sichtbar macht. Von paradiesischen Landschaften des Spätmittelalters über bedrohliche Naturgewalten des 17. Jahrhunderts bis hin zu Industrialisierung und ökologischen Fragen der Moderne wird deutlich: Natur war in der Kunst nie nur Kulisse. Sie erscheint als Sehnsuchtsort, als Macht, als Ressource und schließlich als bedrohtes System im Zeichen von Fortschritt, Konsum und Klimawandel.

Anhand von Werken verschiedener Epochen wird sichtbar, wie sich der künstlerische Blick auf Natur im Kontext gesellschaftlicher Veränderungen wandelt. So entsteht eine Reise durch 500 Jahre Kunstgeschichte zwischen Schönheit, Ausbeutung und Verantwortung – und ein Blick darauf, wie aktuell diese Fragen bis heute geblieben sind.

  • Termin
    Donnerstag, 18. Juni 2026, 18:15 Uhr

  • Treffpunkt:
    Foyer des Stirling-Baus in der Staatsgalerie

  • Kosten:
    Mitglieder frei, Gäste 8 Euro