Junge Freunde   |   verstehen

Kunstbanausen: »Romantik«

Die Kunstbanausen sind wieder am Start! Mit frischem Wind und der Kunstvermittlerin Lisa-Marie Rauscher geht es in die nächste Runde.

Kunst ist spannend und inspirierend, vor allem wenn wir sie zusammen mit anderen entdecken. Doch immer wieder steht man im Museum vor all den Bildern, Skulpturen und anderen Objekten und versteht nicht wirklich viel. Kunstbanausen will einen Einstieg in die oft komplex-komplizierte Welt der Kunst ermöglichen. Ziel ist ein Kennenlernen der Epochen und Stile, die in der Staatsgalerie gezeigt werden.

Nach unserer letzten Führung im April zur Malerei des Klassizismus, geht es im Juni weiter zum Thema Romantik. Diese grenzt sich klar von ihrem Vorgänger, dem Klassizismus, ab und gilt als Reaktion auf die Zeit der Aufklärung. Künstler*innen der Romantik denken nicht mehr rational, sondern lassen sich von ihren Gefühlen und Emotionen leiten. So wandte sich die Bewegung weg vom Ideal hin zum gefühlsbetonten und irrationalen Verständnis in der Kunst. Die Vertreter*innen des Klassizismus, wie Johann Wolfgang von Goethe, empfanden die Romantik als kranke Kunst, da sie sich dem idealen Konzept des Klassizismus verstanden. Zudem beschäftigten sich romantische Künstler vermehrt mit dem eigenen „Ich”, was sich in den Kunstwerken auf verschiedenen Weisen widerspiegelt

  • Termin
    Donnerstag, 20. Juni 2024, 18:30 Uhr

  • Treffpunkt:
    Foyer des Stirling-Baus in der Staatsgalerie

  • Kosten:
    Mitglieder frei, Gäste 8 Euro

Joseph Anton Koch, Landschaft nach einem Gewitter, um 1830, bearbeitet