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Kunstbanausen: »Kunst nach 1945 / USA / Abstrakter Expressionismus, Color Field Painting« (Junge Freunde Staatsgalerie)

Dieses Mal nehmen wir bei den Kunstbanausen die Kunst nach 1945 in den USA in den Blick und beschäftigen uns mit dem Abstrakten Expressionismus und dem Color Field Painting.

Kunst kann überwältigen, herausfordern und begeistern, besonders dann, wenn man sie gemeinsam entdeckt. Im Museum steht man schnell vor großen Formaten und intensiven Farben, deren Wirkung unmittelbar ist, deren Hintergründe sich aber nicht immer sofort erschließen. »Kunstbanausen« macht den Einstieg leichter und öffnet den Blick auf zentrale Strömungen und Werke der Staatsgalerie.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verlagert sich das Zentrum der Kunst nach New York. Der Abstrakte Expressionismus und das Color Field Painting brechen radikal mit tradierten Bildvorstellungen. Spontane Gesten, monumentale Leinwände und leuchtende Farbfelder stehen für einen neuen Freiheitsanspruch in der Kunst. Emotion, Körperlichkeit und Farbe werden zum eigentlichen Inhalt der Werke. Malerei wird nicht mehr Abbild, sondern Ereignis.

Lisa-Marie Rauscher nimmt dich mit in diese Phase des künstlerischen Aufbruchs, zeigt, wie Farbe, Bewegung und Raum zusammenwirken, und macht erfahrbar, warum diese Werke bis heute so stark wirken. Eine Führung für alle, die Kunst nicht nur anschauen, sondern verstehen und spüren möchten.

  • Termin
    Donnerstag, 12. März 2026, 18:15 Uhr

  • Treffpunkt:
    Foyer des Stirling-Baus in der Staatsgalerie

  • Kosten:
    Mitglieder frei, Gäste 8 Euro