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Kunstbanausen: Die Nacktheit in der Kunst - Die Lust am Fleisch

In lockerer Atmosphäre tauchen wir in die Kunstwelt ein! Alle sind herzlich willkommen, »Kunstneulinge« ganz besonders.

»Kunstbanausen« ermöglicht dir einen einfachen Einstieg in die oft komplex-komplizierte Welt der Kunst. Lerne mit uns entscheidende Epochen, Stile und Künstler in der Staatsgalerie Stuttgart kennen. Für alle, die Kunst neu für sich entdecken oder einen genaueren Blick darauf werfen wollen!

Diesmal: »Die Nacktheit in der Kunst - Die Lust am Fleisch«

Nackte Tatsachen gibt es in der Kunst schon lange: An die idealisierte Nacktheit der Antike knüpften die Künstler der Renaissance an und fanden in mythologischen und biblischen Szenen eine Möglichkeit den, sonst untersagten, entblößten Leib darzustellen. Lange Zeit war vor allem der männliche Körper Gegenstand des Studiums, der weibliche nur ein Sonderfall des männlichen. Seit der Moderne hat sich das Verhältnis zum hüllenlosen Körper längst von den prüden Schönheitsidealen gelöst. Gemeinsam mit Sara Dahme fragen wir uns: Schockiert der Akt überhaupt noch in einer Zeit des allgegenwärtigen Nudismus? Wo verlaufen unsere Schamgrenzen? Und wie viel nackte Haut darf die Kunst zeigen?

  • Termin
    Do, 19.11.2020, 18:15 Uhr

  • Treffpunkt:
    Foyer des Stirling-Baus in der Staatsgalerie

  • Kosten:
    Mitglieder frei, Gäste 8 Euro

Die Führung findet mit einer reduzierten Gruppengröße von 9 Personen statt. Bitte beachte, dass während des Besuchs in der Staatsgalerie ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen und ein Abstand von 1,5 m einzuhalten ist. Darüber hinaus werden bei der Ausgabe der Kopfhörer deine Kontaktdaten erfasst.

Amedeo Modigliani, Liegender Frauenakt auf weißem Kissen, um 1917, Staatsgalerie Stuttgart