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Junge Freunde | 01.02.2025 | Verein
Jeden Monat erhältst du in unserem Podcast einen neuen, interessanten Einblick hinter die Kulissen des Kunstbetriebes, aus verschiedenen Perspektiven: aus der Kunstvermittlung, aus Auktionshäusern, von Sammlerinnen und Sammlern, oder von Kunstschaffenden selbst... Stay tuned!
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In der neuen Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« dreht sich alles um ein Objekt, das weit mehr ist als nur eine Kamera. Bianca ist zu Gast in der Leica Galerie Stuttgart und spricht dort mit Dr. Verena Jendrus, der Leiterin der Galerie, über Fotografie als Kunstform und über Bilder, die über den Moment hinaus wirken.
Im Gespräch geht es um die besondere Geschichte der Leica und um die Haltung, die mit ihr verbunden ist. Verena Jendrus erzählt, warum die Kamera seit über hundert Jahren eine so starke Anziehungskraft entfaltet und weshalb Fotografie mehr ist als technische Reproduktion. Dabei wird deutlich, wie sehr der subjektive Blick und die Entscheidung für einen bestimmten Moment das Bild prägen. Ein weiterer Fokus liegt auf der Arbeit der Leica Galerie Stuttgart selbst. Sie versteht sich nicht nur als Verkaufsort, sondern als Raum für Begegnung und Austausch.
Anhand der aktuellen Ausstellung zu Fred Stein und der kommenden Schau mit Vera Mercer zeigt sich, wie unterschiedlich fotografische Positionen sein können und wie sie dennoch miteinander in Dialog treten.
Foto: Dr. Verena Jendrus. Galeristin und Kunsthistorikerin, Leica Galerie Stuttgart © Frank P. Kistner
In der neuesten Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« nimmt euch unsere Moderatorin Bianca mit an einen Ort, der in Stuttgart fast so etwas wie ein offenes Geheimnis ist: das Künstlerhaus Stuttgart. Ein Ausstellungsort, Produktionsort und Treffpunkt zugleich – mit Werkstätten, Ateliers, Medienwerkstatt und einem richtig professionellen Tonstudio, in dem diese Folge entstanden ist. Hier geht’s nicht um einen makellosen White Cube, sondern um echten Machercharme.
Bianca spricht mit Juliane Gebhardt, der neuen Geschäftsführerin des Künstlerhauses. Gemeinsam schauen sie hinter die Kulissen einer Institution, die 1978 aus einem ganz konkreten Bedürfnis heraus gegründet wurde: einen Diskursraum zu schaffen und gleichzeitig Räume, in denen Kunst tatsächlich gemacht werden kann. Doch wie hält man so einen Ort am Leben, wenn sich Förderlandschaften verschieben, Kürzungen drohen und die Mieten weiter steigen? Juliane erzählt offen vom Spannungsfeld zwischen Wirtschaftlichkeit und künstlerischem Anspruch – und davon, wie viel hier durch Engagement getragen wird, etwa von ehrenamtlichen Werkstattleiter:innen.
Außerdem geht es um das Atelierstipendium mit sieben Atelierräumen, um Sichtbarkeit im Wechsel und um die Frage, wie ein Haus wie dieses für junge Kunstschaffende nach dem Studium ein echter Anker sein kann. Und dann wird es überraschend poetisch: mit Permakultur als Ansatz für eine Kunstinstitution – das Künstlerhaus als Ort, der lokal verwurzelt, international vernetzt und darauf ausgerichtet ist, Dinge wachsen zu lassen.
Eine Folge über Kunst als Praxis, über Räume als Ressource und über die Kraft von Gemeinschaft.

Foto: Juliane Gebhardt. Künstlerin und Geschäftsführerin, Künstlerhaus Stuttgart.
In der neuesten Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« spricht unsere Moderatorin Bianca mit Künstler Clair Bötschi. Sie sprechen über Themen des Mystischen, der Sehnsucht nach Handwerklichkeit und Fragen über die Kreativität von Künstlicher Intelligenz. Clairs Argumente sind inspirierend und stärken die Antizipation an gegenwärtigen technischen Entwicklungen.
Clair erzählt uns über sein Projekt »Fortune Coffee«. Auf Basis realer Bilddaten interpretiert die KI poetisch und kompromisslos. Das Ergebnis? Verunsicherung!
Wie vergänglich ist Kunst und wie kann KI sie bereichern? In dieser Folge gibt es spannende Insights – hör doch mal rein.

In der neuesten Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« nimmt dich Moderatorin Bianca mit ins Atelier des Stuttgarter Künstlers Clemens Schneider. Dort verschmelzen Kunst und Handwerk auf überraschende Weise: Schneider zeigt, wie großformatige Papierarbeiten entstehen – mit Materialien, die man so im Handel nicht findet.
Besonders faszinierend ist, wie unvorhersehbare Momente Teil seiner Arbeit werden. Recyclingmaterialien wie Jeans oder T-Shirts finden bewusst Verwendung und verwandeln sich in neue, überraschende Kunstwerke. Auch Geräusche werden Teil seiner Arbeiten: In »Überfluss. Klingendes Papier«, noch bis 4. Januar 2026 im Graphik-Kabinett der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen, verarbeitet Schneider alltäglichen Lärm wie das Röhren einer Asphaltiermaschine zu meditativen Klängen, die über im Papier eingebaute Kontaktmikrofone hörbar werden.
Wenn du wissen möchtest, warum Schneider sein Atelier als „Trümmerfeld“ bezeichnet und wie selbst Baustellenlärm Teil seiner Kunst wird, solltest du diese Podcast-Folge nicht verpassen.

Clemens Schneider, Überfluss, 2020, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, erworben 2023 mit Mitteln des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg für zeitgenössische Kunst © VG Bild-Kunst, Bonn 2025
In der neuesten Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« nimmt dich Moderatorin Bianca mit ins Atelier des Stuttgarter Künstlers Clemens Schneider. Dort verschmelzen Kunst und Handwerk auf überraschende Weise: Schneider zeigt, wie großformatige Papierarbeiten entstehen – mit Materialien, die man so im Handel nicht findet.
Besonders faszinierend ist, wie unvorhersehbare Momente Teil seiner Arbeit werden. Recyclingmaterialien wie Jeans oder T-Shirts finden bewusst Verwendung und verwandeln sich in neue, überraschende Kunstwerke. Auch Geräusche werden Teil seiner Arbeiten: In »Überfluss. Klingendes Papier«, noch bis 4. Januar 2026 im Graphik-Kabinett der Staatsgalerie Stuttgart zu sehen, verarbeitet Schneider alltäglichen Lärm wie das Röhren einer Asphaltiermaschine zu meditativen Klängen, die über im Papier eingebaute Kontaktmikrofone hörbar werden.
Wenn du wissen möchtest, warum Schneider sein Atelier als „Trümmerfeld“ bezeichnet und wie selbst Baustellenlärm Teil seiner Kunst wird, solltest du diese Podcast-Folge nicht verpassen.

Links: Künstler Georg Barinov; rechts: Moderatorin Bianca Walf
In der neuen Folge unseres Podcasts »Kunst im Ohr« nimmt uns Frederik Laux mit in die Welt von Necktar 127 – einer Galerie, die Kunst wild, ehrlich und unperfekt denkt. Kein gewöhnlicher White Cube, sondern ein Ort voller kreativer und aufregender Möglichkeiten.
Hast du dich mal gefragt, wie sich ein urbaner Kunstraum etabliert? Laux ist Galerist, Fotograf und Mitbegründer von Necktar 127. Er erzählt, wie in Stuttgart ein Ort entsteht, an dem Chaos erlaubt ist und eine Community wächst. Als Autodidakt denkt er außerhalb institutioneller Raster – offen, direkt und leidenschaftlich. Er bringt auf den Punkt, worum es in freier Kulturarbeit geht: Mut, Improvisation und Vertrauen, dass Kunst ihren Weg findet.
Mit viel Neugier spricht Bianca mit Frederik offen darüber, wie er zwischen Kunst und Galerie seinen ganz eigenen Weg findet.

In der neuen Folge spricht Bianca Walf mit Lisa-Marie Rauscher, Kunstvermittlerin, Mitglied der Jungen Freunde Staatsgalerie und kreative Stimme unseres Formats »Kunstbanausen« – eine Veranstaltung für alle, die neugierig auf Kunst sind. Gemeinsam entdecken die Teilnehmenden in Etappen die Kunstepochen – offen, spielerisch und dialogisch und ganz ohne Vorkenntnisse.
Lisa-Marie liebt es, Menschen für Kunst zu begeistern – besonders diejenigen, die sich selbst nicht als „Kenner*innen“ sehen. Im Gespräch erzählt sie von ihrem Weg in die Kunstvermittlung, ihrer Leidenschaft, Kunst zugänglich zu machen, und davon, warum Museen heute Orte des Austauschs sein sollten. Wie unterscheiden sich Museumsbesucher*innen? Was macht gute Vermittlung aus? Und wie begeistert man auch Neulinge für alte Meister oder zeitgenössische Kunst?
Sie gewährt Einblicke in ihre tägliche Arbeit in der Staatsgalerie, spricht über Aha-Momente mit dem Publikum – und verrät zum Schluss ihr Lieblingswerk. Diese Folge zeigt: Kunst ist für alle da. Und mit dem richtigen Blick – wie Lisa ihn hat – wird sie zu einem Erlebnis, das bleibt.
Kunstvermittlerin Lisa-Marie Rauscher, Foto: Judith Hinderer
Anlässlich der Ausstellung »Katharina Grosse. The Sprayed Dear« spricht Bianca Walf in dieser Folge mit der international renommierten Künstlerin Katharina Grosse, die für ihre spektakulären, raumgreifenden Farbwelten bekannt ist. In ihrer aktuellen Schau verwandelt sie das Kunstgebäude in einen intensiven Farbraum. Bis Januar 2026 zeigt die Staatsgalerie Stuttgart erstmals umfassend das bislang wenig bekannte plastische und skulpturale Werk Grosses von den Anfängen in den 1980er Jahren bis heute.
Im Gespräch gibt Katharina Grosse persönliche Einblicke in ihre künstlerische Entwicklung und Haltung. Sie spricht über ihre wichtigsten Vorbilder, erklärt, was ihre charakteristische Sprühtechnik von klassischer Street Art unterscheidet und wie sie sich die Wahrnehmung ihrer Werke durch das Publikum wünscht. Erfahre mehr über die bedeutende Künstlerin und welches Kunstwerk ihr liebstes in der Staatsgalerie ist.

In dieser Folge spricht Carolina Hanke mit dem Maler Matija Mato Pišpek. Höre, wie der Arbeitsalltag eines Künstlers aussieht und mit welchen spannenden Themen er sich in seinen Werken auseinandersetzt. Was ist seine Lieblingsfarbe in der Kunst und wie beeinflusst die Farbwahl seine künstlerische Wahrnehmung? Lass dich von Matija Pispek auf eine Reise in die Malerei mitnehmen, wenn er von seinen Werken erzählt, so dass wir uns seine Arbeiten fast bildlich vorstellen können.

In dieser Folge spricht Carolina Hanke mit Hendrik Bündge. Seit drei Jahren ist er als Kurator des 20./21. Jahrhunderts im Ressort »Internationale Moderne und zeitgenössische Kunst« an der Staatsgalerie Stuttgart tätig. Er gewährt uns einen spannenden Einblick in seinen Arbeitsalltag und den Ablauf eines Kunstankaufs in der Staatsgalerie.
Zentrales Thema dieser Episode ist der neueste Erwerb der Freunde für die Staatsgalerie. Hendrik Bündge erzählt uns auf faszinierende Art und Weise von der Skulptur »Disremembered XV« (2023/2024) der kolumbianischen Künstlerin Doris Salcedo (*1958).

Zeno Lauffer (*1998), ein junger Galerist aus Stuttgart, wagte vor knapp zwei Jahren den mutigen Schritt, seine eigene Galerie zu eröffnen. In eine Künstlerfamilie hineingeboren, war Kunst schon als Kind ein fester Bestandteil seines Alltags und so besuchte er mit seiner Familie häufig Museen – eine Erfahrung, für die er heute dankbar ist.

Katharina Faller ist Marketing- und Kommunikationsbeauftragte des Ulmer Museums. Mit ihrem Projekt „kategoesmuseum“ auf Instagram schafft sie eine Community, die aktiv Ausstellungen und Kunstwerke diskutiert. Ursprünglich aus dem Stuttgarter Speckgürtel kommend und später als Teil der Berliner Initiative „jung und artig“, engagiert sich Katharina dafür, Museen für alle zugänglich zu machen und die Kunst- und Kulturbranche in die digitale Zukunft zu führen.

Shanice Page von den Jungen Freunden der Hamburger Kunsthalle und Hannah Selina Dietze, Leiterin des Sprengel Young Circle in Hannover stellen sich vor. Beide verbindet die Liebe zur Kunst und ihr großes Engagement: Außer ihre jungen Initiativen in Hamburg und Hannover zu leiten, sind sie auch die Sprecherinnen der Bundesinitiaitve Junger Freunde Kunstmuseen, einem Netzwerk von ca. 30 jungen Freundeskreisen aus ganz Deutschland.

Keramikkünstler Christof Söller (*1970 in Koblenz) verwebt in seinen bildhauerischen Werken den Kreislauf des Werdens, Wachsens und des Lebens selbst. Die Dynamik des Materials Ton und das greifbare, handwerkliche Arbeiten mit den Händen faszinieren ihn in seinem Schaffensprozess. Inspiriert von der Natur, nutzt er organische, filigrane Formen, um die Lebendigkeit der Keramik zu betonen. Höre rein und erfahre mehr über Keramik und die Faszination des Künstlers für dieses Material.

In dieser Folge sprechen wir mit Carlo Krone (*2000 in Stuttgart). Carlo Krone widmet sich voll und ganz der Malerei und schafft sowohl große als auch kleine figurative Bilder auf Leinwand. Im Gespräch gibt er Einblicke in seinen künstlerischen Werdegang und beschreibt seine Erfahrungen während des Studiums an der Kunstakademie Stuttgart. Außerdem teilt er seine Erfahrungen, in der Kunstszene sichtbar zu werden, auch durch Social Media. Auf der diesjährigen art KARLSRUHE wurde Carlo Krone mit dem art KARLSRUHE-Preis ausgezeichnet. Aus den 79 One-Artist-Shows der Karlsruher Kunstmesse wurde er für die überzeugendste Einzelpräsentation geehrt.

In dieser Folge sprechen wir mit dem Künstler Florian Slotawa über seine Pop-Up-Ausstellung »Stuttgart sichten«, die bis 16. Juni 2024 im frisch renovierten Stuttgarter Kunstgebäude zu sehen ist. Das Kunstgebäude, der Kuppelbau mit dem goldenen Hirsch direkt am Schlossplatz, eröffnet nach mehrjähriger Bauzeit und wird zu einem lebendigen Ausstellungsort. Zur Eröffnung zeigt Florian Slotawa dort nun Skulpturen aus der Sammlung der Staatsgalerie in ungewöhnlichen Arrangements.

Julia Wirsching, geboren 1985 in Neu-Ulm, lebt und arbeitet in Stuttgart. Die Künstlerin erkundet in ihren interdisziplinären Arbeiten das Spannungsfeld zwischen Intimität und Öffentlichkeit. Durch Performances, Videos und Installationen schafft sie Situationen, in denen Ausstellungsbesucher:innen zu spielerischen Kompliz:innen werden. Besonders fasziniert von der Beziehung zwischen Körper und Stimme, betrachtet Julia Wirsching den Körper als Manifestationsort sozialer Anforderungen. In ihren Werken reflektiert sie die Herausforderungen der Körperpolitik und die ständige Konfrontation mit gesellschaftlichen Zwängen sowie Themen, wie Frauen- und Männerrollen, Feminismus und Selbstverwirklichung.

In dieser Folge ist Thomas Lempertz, bildender Künstler und einst Solotänzer beim Stuttgarter Ballett, zu Gast. Er erzählt uns von seiner beeindruckenden Karriere und seiner Zeit an der John Cranko Schule. Seine Liebe zum Tanz und die Entwicklung einer selbstbestimmten Ausdrucksweise stehen im Mittelpunkt unseres Gesprächs. Thomas gibt uns tiefe Einblicke in seine künstlerische Arbeit. Die Bedeutung von Disziplin, Druck und Perfektionismus, sowohl im Ballett, als auch in der Kunst sind weitere spannende Themen, die er lebhaft mit uns teilt.
Antoaneta Ferres, Restauratorin, nimmt uns mit in die faszinierende Arbeit der – wie sie sagt – »Ärzte für Kunst«. Frau Ferres erzählt von ihrem vielfältigen Beruf, der ein Höchstmaß an Fachwissen in Bezug auf Materialien, künstlerischen Techniken und wissenschaftlichen Untersuchungsmethoden verlangt. Erfahre mehr darüber wie man Restauratorin wird, wie der Berufsalltag aussieht und wie es sich anfühlt so nah an einem Kunstwerk zu arbeiten.

Diesen Monat ist die Autorin, Ausstellungskuratorin und Reiseleitern Dr. Susanne Grötz bei uns zu Gast. Susanne Grötz beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Werk der Künstlerin Erdmut Bramke und zeichnet uns in dieser Episode gewissermaßen ein Porträt dieser Künstlerin. Enormer Farbreichtum, vibrierende Netzstrukturen, vielschichtige Collagen: Die Bilder Erdmut Bramkes sind meditativ, fließend, der Blick verliert sich in ihrer Tiefe. Bramke, die 1940 in Kiel geboren wurde und in Stuttgart lebte, ist eng mit den Freunden der Staatsgalerie verbunden: Kurz vor ihrem Tod 2002 vermachte sie dem Verein ihren künstlerischen Nachlass und ihr Atelier in der Stuttgarter Reitzensteinstrasse.

Dr. Bertram Kaschek, Kurator der Staatsgalerie, gewährt uns besondere Einblicke in seine Arbeit im Museum. Sein Schwerpunkt liegt auf deutscher und niederländischer Kunst vor 1800 auf Papier und auf dem Medium Fotografie, zudem lehrt er an der Universität Stuttgart. Was macht ein Kurator überhaupt? Was sollte eine Ausstellung vermitteln? Wie wirken Bilder am besten? Bertram Kaschek verrät uns, was zu seinem Arbeitsalltag gehört und welche Prozesse Teil der Ausstellungskonzeption sind.

In dieser Folge ist Tim Bengel zu Gast – Künstler, Autodidakt, Kunstsammler, Influencer, Kurator und Krautkopf. Bekannt geworden ist er durch seine großformatigen Kunstwerke, die er mit einer aufwendigen Sandcollagetechnik herstellt. Die Videos seiner Werke erreichten bereits über 500 Millionen Menschen in den sozialen Medien. Tim Bengel möchte in seiner Kunst »den Zeitgeist einfrieren« und erzählt uns von seiner Avocado-Bagel-Skulptur aus massivem Gold... einem Symbol für die Millenials? Höre rein und erfahre wie er seinen Weg zur Kunst gefunden hat.

Tim Bengel, Foto: Luna Kloess
In dieser Folge sind drei Studentinnen der Klasse von Ricarda Roggan des Instituts für Fotografie an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart zu Gast. Paula Laible, Mizi Lee und Naomi Semma stellen aktuell, gemeinsam mit ihren Komilitonen, ihre Fotografiearbeiten in der Ausstellung »Cycling Circles: Klasse Roggan« in der Staatsgalerie aus. Die drei Künstlerinnen sprechen über das Medium Fotografie und hinterfragen, wie fotografische Bilder ressourcenschonend und umweltgerecht produziert werden können.

Foto: Naomi Semma, Mizi Lee, Paula Laible
Der Projektraum ITO in Bad Cannstatt zeigt Kunst, die sich mit Themen wie Zeit, Leere, Natur, Dasein und Bewusstsein beschäftigt. »ITO« ist das japanische Wort für Faden – hier wird das Erleben von Kunst mit dem Genuss von Tee verknüpft. In dieser beruhigenden, introspektiven Podcastepisode erzählen Beatrice Theil und Peter Granser von ihren Ideen, wie man einen atmosphärischen Rückzugsraum in der Stadt erschaffen kann, von der Inspiration aus der Natur und der Förderung der Konzentration. Außerdem nehmen sie uns mit in die Welt der Teezeremonie und sprechen über ihre Artist Residencies in Japan und Taiwan.
Foto: Peter Granser und Beatrice Theil © Sabrina Rothe

Im Juni spricht die Medienkünstlerin Damaris Wurster (*1984) im Podcast von den Emotionen, die Kunst auslösen kann bis hin zur Verwendung von KI in der Kunst. In ihren Arbeiten lotet sie die Grenzen der Fotografie aus: Zentral ist für sie die Frage, ob das Medium Fotografie für die gegenständliche Abbildung verwendet werden muss, oder ob es auch als Form der Malerei verstanden werden kann. Mit einem chemischen Vorgang zersetzt die Künstlerin Filmmaterial zu abstrakten, pulsierenden Farbfeldern. Seit 2016 ist Damaris Wurster außerdem Herausgeberin des LOWLAND Magazins, welches die Vernetzung und Zusammenarbeit von Kunstschaffenden aus unterschiedlichen Disziplinen fördert.

Im Mai ist die Kunstsammlerin und Leiterin der Sammlung Scharpff, Carolin Scharpff-Striebich, bei uns zu Gast!
In dem persönlichen Gespräch gibt Frau Scharpff-Striebich spannende Einblicke, wie es war sich als junge Frau als Kunstsammlerin zu behaupten. Erfahre, was die Tätigkeiten als Kunstsammlerin beinhalten: Wie werden Kunstwerke ausgesucht, entscheidet hier eher das Auge, der Bauch, der Kopf oder das Herz? Es geht auch um Frau Scharpff-Striebichs visionäres Konzept des offenen Depots und ihr Buch »Let's talk abstract« in dem sie versucht die Undurchdringlichkeit abstrakter Malerei aufzubrechen.
...und wie eins ihrer Werke im Berghain gelandet ist... das erfährst du in der neuesten Podcastfolge! ;-)

Im April hörst du ein Gespräch mit Michael Preuss und Leonie Dorsch, die zusammen mit dem Künstler Tim Bengel die Galerie »Better Go South« in Stuttgart Süd betreiben. Michi und Leo erzählen von ihrer spannenden Arbeit, von Ausstellungskonzeptionen, dem Kunstmarkt und ihrer Bewertungsskala, nach welchen Kritierien ein Werk in ihrer Galerie landet. Der Anspruch von »Better Go South« ist hoch: Die Galerie möchte sehr junge Künstler:innen aus aller Welt nach Stuttgart bringen und den Südwesten für die zeitgenössiche Kunst begeistern. Auch einen Bildungsauftrag sieht das Galerieteam als wichtigen Eckpfeiler ihres Schaffens: Sie wollen Kunst, vor allem für junge Menschen, zugänglicher machen – eine Mission, die wir unterstützen und die uns natürlich auch am Herzen auch liegt!

In dieser Folge sind Marcel Mendler und Marian Rupp bei uns zu Gast und sprechen über Kunst im öffentlichen Raum. Ein Thema, welches ihnen besonders am Herzen liegt: Denn sie haben 2020 ein Buch veröffentlicht für das sie alle öffentlich zugänglichen Kunstwerke in Stuttgart gesucht, fotografiert, kartografiert und beschrieben haben. Eine absolute Fleißarbeit, die einen neuen Blick auf die eigene Stadt ermöglicht und Lust darauf macht, Stuttgart auf eine andere Art und bewusster zu erkunden. Marcel und Marian möchten einfachere Zugänge zur Kunst schaffen und das Bewusstsein für den öffentlichen Raum, der uns allen gehört, schärfen. Denn Kunst ist nicht nur in Museumsräumen, sondern im ganzen Stadtraum erlebbar.
Diesen Monat unterhalten wir uns mit Timo Schüler, dem Sprecher der Jungen Freunde Staatsgalerie. Timo, der im "echten" Leben Inhaber einer Designagentur ist, erzählt davon, wie der Austausch mit anderen Kunstenthusiastinnen sein Leben bereichert, von seiner ehrenamtlichen Rolle als Sprecher im Verein, sowie der aktiven Mitarbeit bei den Jungen Freunden Staatsgalerie. Erfahre mehr, was Timo an der Kunst fasziniert und wie er immer etwas Neues darin entdeckt. Seine wichtigste Message: Keine Berührungsängste – man muss kein Kunstprofi sein, um bei den Jungen Freunden Staatsgalerie mitzumachen.

In dieser Folge spricht Moderatorin Carolina mit dem Film- und Videokünstler und Kunstvermittler Valentin Hennig. Valentin erzählt wie er seinen Weg zur Kunst gefunden hat, von seiner Begeisterung für Comics und Science-Fiction-Filme und der Magie filmischer Szenen. Wir erfahren wie er bei seinen Projekten vorgeht, von der ersten Idee bis zur Umsetzung.
Carolina und Valentin skizzieren die Höhen und Tiefen des kreativen Prozesses von der Inspiration und Motivation für neue Projekte bis hin zur benötigten Einsamkeit der künstlerischen Produktion – und enden mit einem Plädoyer für die Langeweile!
Als Kunstvermittler ist Valentin auch für die Jungen Freunde Staatsgalerie tätig und brennt dafür mit Menschen in Austausch über Kunst zu treten. Sein Lieblingskunstwerk aus der Sammlung der Staatsgalerie ist eher ungewöhnlich… Höre jetzt in die Folge rein und erfahre was es ist!

Foto: David Heitz
Was macht eigentlich eine Provenienzforscherin? Wie läuft die Recherche ab? Was ist eine Restitution? Da klingelt bei dir nichts?
Provenienzforscherin Dr. Andrea Richter klärt auf über ihr Vorgehen bei der Ermittlung der Herkunft von Kunstwerken des Vereins. Die Freunde der Staatsgalerie Stuttgart e.V. haben seit der Gründung 1906 mehr als 3.650 Kunstwerke erworben. Dr. Andrea Richter prüft als Kunsthistorikerin und Provenienzforscherin diesen Bestand systematisch auf Kunst, die während der Zeit des Nationalsozialismus geraubt wurde.

In der ersten Folge spricht Carolina mit der Künstlerin Danielle Zimmermann. Wir erfahren unter anderem, wie Danielle in ihren Arbeiten vorgeht, wo sie sich in Stuttgart kreative Inspiration holt und mit welchem Blick man als Künstlerin durch ein Museum geht. Wir reisen gemeinsam mit den beiden gedanklich von New York nach Paris und von Stuttgart Ost nach Stuttgart West – überall auf der Suche nach Kunst! Zum Schluss verrät uns Danielle auch ihre Lieblingswerke in der Staatsgalerie.
Danielle Zimmermann wurde 1974 in Hechingen geboren und studierte an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart sowie am Pratt Institut in New York. Danielles Kunst ist bunt: In ihren Arbeiten begegnet man auf Plastiktüten und Supermarktkartonagen bekannten Motiven aus der Konsumwelt. In Pop-Art-Manier zeigt sie die harte Werbe-Realität, den Kommerz und nicht zuletzt das Plastik-Abfall-Problem.

Jeden Monat erhältst du in unserem Podcast einen neuen, interessanten Einblick hinter die Kulissen des Kunstbetriebes, aus verschiedenen Perspektiven: aus der Kunstvermittlung, aus Auktionshäusern, von Sammlerinnen und Sammlern, oder von Kunstschaffenden selbst... Stay tuned!
Höre rein in die neueste Folge: Den Podcast findest du auf den Streaming Plattformen Spotify und Apple Podcast.
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Viel Spaß beim Hören!