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VorSicht »Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin«

Wir laden alle Mitglieder ein, die neue Ausstellung »Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin« noch vor allen anderen Besuchern zu erleben.

Der Berliner Künstler George Grosz ist berühmt für seine satirischen Illustrationen, die den moralischen Zerfall in Deutschland zwischen dem Ersten Weltkrieg und Hitlers Machtübernahme 1933 thematisieren. Grosz wollte an das gesellschaftliche Gewissen appellieren und skizzierte ungeschönt das Elend und die Schattenseiten seiner Zeit. Sein stilistisches Mittel: Grauen gepaart mit Humor. So machte er die Kunst zur Waffe und lüftete mit spitzer Linie den klischeebesetzten glitzernden Vorhang der sogenannten »Goldenen Zwanziger«.

Der Schwerpunkt der rund 100 Arbeiten, die in der Ausstellung zu sehen sind, liegt auf Grosz‘ Zeit in Berlin von 1917 bis 1933. Viele der Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Druckgraphiken stammen aus namenhaften öffentlichen und privaten Sammlungen in Europa und Amerika. Die Präsentation wird um zahlreiche Arbeiten aus dem eigenen Bestand der Staatsgalerie erweitert.

Ihnen als Mitglied ermöglicht die Staatsgalerie schon vor der offiziellen Eröffnung Zugang zur Ausstellung. Erleben Sie so die Schau in Ruhe und schon vor allen anderen Besuchern.

  • Was?
    Vorab-Öffnung der Ausstellung »Glitzer und Gift der Zwanzigerjahre. George Grosz in Berlin« (individueller Besuch, ohne Führung)

  • Wann?
    Donnerstag, 17. November 2022, 13-15 Uhr

  • Wo?
    Staatsgalerie Stuttgart, Obergeschoss

  • Wer?
    Ein Angebot exklusiv für Mitglieder

  • Anmeldung?
    Eine Vorab-Anmeldung ist nicht notwendig.

George Grosz, Der Liebeskranke, 1916, Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, © Estate of George Grosz, Princeton, N.J. / VG Bild-Kunst, Bonn 2022