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Oberschwäbischer Barock V: Salem, Birnau und Überlingen

Bei unserer bereits fünften Ausfahrt zum oberschwäbischen Barock bestaunen wir diesmal vor allem die prachtvollen Innenausstattungen der barocker Kirchen in Salem, Birnau und Überlingen.

Joseph Anton Feuchtmayer entstammte einer Familie von Bildhauern und Stuckateuren aus der sogenannten »Wessobrunner Schule«. Nach dem Tode seines Vaters übernahm er 1718 die Werkstatt im heutigen Salemer Ortsteil Mimmenhausen und wurde zum »Hausbildhauer« des Klosters Salem. Heute zeugen von dieser Schaffensphase dort noch einige Stuckfiguren sowie die Sitzbänke des Chorgestühls, die wir zu Beginn unserer Reise besichtigen.

Feuchtmayers wohl prominentestes Werk ist die 1748 begonnene Innenausstattung der Wallfahrtskirche Birnau, die im Anschluss auf unserem Programm steht. Die Ausschmückung ihres Sakralraums ist von überbordender Rokoko-Pracht geprägt.

Danach besichtigen wir die Franziskanerkirche in Überlingen mit Feuchtmayers prächtigen Altären, die er ab 1759 entwarf. Zwei Skulpturen sind aus der Hand des Meisters, die übrige Umsetzung realisierte sein Schüler Franz Anton Dirr.
In Überlingen bietet sich zum Abschluss die Gelegenheit, im Münster mit den Altären der Bildhauerfamilie Zürn Meisterwerke des deutschen Frühbarocks zu bewundern.

Diese Kunstfahrt ist bereits ausgebucht.

Wallfahrtskirche Birnau, Foto: Wikipedia

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