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»Nennt mich Rembrandt!« im Städel Museum und Paula Modersohn-Becker in der Schirn Kunsthalle

In einer großen Ausstellung thematisiert das »Städel Museum« erstmals Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Die Schirn Kunsthalle präsentiert eine große Retrospektive zu Paula Modersohn-Becker

In der Ausstellung »Nennt mich Rembrandt! Durchbruch in Amsterdam« begeben sich das Städel Museum in Frankfurt in Kooperation mit der National Gallery of Canada, Ottawa auf eine Reise ins niederländische 17. Jahrhundert. Die Schau beleuchtet Rembrandts Aufstieg zu internationalem Ruhm in seinen Jahren in Amsterdam. Erstmals werden die mittleren Jahrzehnte der Karriere des Malers genauer erforscht, von seiner Ankunft in Amsterdam bis zum Beginn seines Spätwerks. In dieser Zeit entwickelte sich sein Stil in radikaler Weise von den kleinen, präzise gemalten Gemälden der Leidener Frühzeit zu den großen, eher dunklen Leinwandbildern seines letzten Lebensabschnitts. Die Ausstellung bringt Rembrandts Kunst erstmals in einen unmittelbaren Dialog mit Meisterwerken von älteren, gleichaltrigen oder auch jüngeren Konkurrenten, auf die er in der unvergleichlich stimulierenden Atmosphäre der Wirtschaftsmetropole Amsterdam stieß.

Am Nachmittag besuchen wir die Schirn Kunsthalle, die sich der wohl fulminantesten Künstlerin der klassischen Moderne widmet: Paula Modersohn-Becker (1876-1907). Die umfassende Retrospektive beleuchtet den außergewöhnlichen Malduktus der Künstlerin und zeigt, wie sie zentrale Tendenzen der Moderne vorwegnahm. Ihre überzeitlichen, allgemeingültigen Bilder zogen die Menschen schon früh in den Bann und überzeugen mit ihrer zeitlosen Qualität noch heute.

 

Rembrandt Harmensz. van Rijn (1606–1669), Judith am Bankett des Holofernes, 1634, Museo Nacional del Prado, Madrid

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