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Die Moderne am Fuß der Schwäbischen Alb

ACHTUNG: Aus technischen Gründen ist eine Anmeldung für diese Kunstfahrt aktuell nur über das Anmeldeformular in Papierform möglich. Soweit Ihnen dieses nicht per Post zugegangen ist, können Sie es unter "mehr erfahren" herunterladen oder erhalten Sie es in der Staatsgalerie.

Auch jenseits der Weissenhofsiedlung hat das Neue Bauen in Baden-Württemberg seine Spuren hinterlassen.

Die »Pfullinger Hallen« des Architekten Theodor Fischer, Architekt von »Gustav-Siegle-Haus« und Kunstgebäude in Stuttgart, veranschaulichen hervorragend den Übergang vom Jugendstil zur Neuen Sachlichkeit. Mit der Innenausmalung wurde kein geringerer als Adolf Hölzel beauftragt, der seine Schüler der Stuttgarter Kunstakademie in dieses Projekt mit einband.

Mit dem »Haus auf der Alb« in Bad Urach baute der Architekt Adolf G. Schneck sein Hauptwerk: schlicht, funktional und sozial inspiriert. Es reiht sich mit seiner formalen Strenge, dem kubischen Aufbau und seinem flachen Dach unverkennbar in die moderne Architektur jener Zeit ein.

In Mössingen zog die weltbekannte Textilfabrik PAUSA in den 1950er und 1960er-Jahren in moderne Industriebauten. Diese hatte der Architekt Manfred Lehmbruck, Sohn des Bildhauers Wilhelm Lehmbruck, in der Tradition des Neuen Bauens errichtet. Die Stoffkreationen der PAUSA stammten von renommierten Künstlern wie etwa Willi Baumeister, Verner Panton oder Anton Stankowski und sind heute noch vor Ort zu bestaunen.

Treppenaufgang im »Haus auf der Alb« ©gerdjuetten-fotodesign.de

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